Selbsthilfegruppe Stimmungsboykott

  • Ich kann hier gerne anfangen. Hatte jetzt im Auto Zeit mir 500 km lang zu überlegen,wie man das ganze Theater nach Spielende am Besten beschreibt. Ich dachte eigentlich mal den Jungs liegt etwas an dem Verein und dem Eiahockeysport aber irgendwie kommt das nicht mehr so rüber.

    Es gibt eine Minderheit die versucht Stimmung zu machen aber aus welchen Gründen auch immer greift dies nicht aufs restliche Publikum über.

    Schade und traurig zu gleich,dass aufgrund Differenzen der Verein und die Mannschaft darunter leiden muss. Und über kurz oder lang wird dieses bockige Verhalten dem EVL Zuschauer kosten.


    Ich wusste heute nach dem Spiel nicht,soll man jetzt sich darüber aufregen,enttäuscht, wütend oder was auch immer sein.

    Aber ist es nicht zum Fremdschämen,wenn man 60 Minuten nichts von sich gibt,aber dann das übliche dazu beiträgt,dass sich die Stimmung noch mehr gegen die Gruppe aufheizt?! Ist es das "Theater" wirklich wert? Muss man da auf moderne Erpressung setzen anstatt das Gespräch noch einmal zu suchen oder eben zeigen,wieso man denn eigentlich diesen Sport liebt und warum man diesen unterstützt?


    Sollte man nicht gemeinsam für den EVL da sein?

    Gesucht - Gefunden - Gescort - Gewonnen :thumbup:

  • Runder Tisch so schnell es geht, sachlich diskutieren so gut es geht und dann wieder alle an einem Strang ziehen so perfekt es geht.

    Da darf aber keiner von Beginn an bockig sein, weder Verein noch CS, dann sollte das mit der Stimmung schnell wieder besser werden.

  • Es geht nur miteinander!

    Den Jungs zu unterstellen sie hätten kein Herz für den EVL ist wenig zielführend und stimmt einfach nicht.

    Sie versuchen für ihre Kollegen zu protestieren und halten hald zusammen und schon allein das ist aller Ehren Wert.

    Wer glaubt alle der Gruppe waren mit der Aktion in Deggendorf glücklich, der irrt, einfach mal mit den Jungs ratschen.

    Und dass dieser Zirkus dem EVL Zuschauer kostet, das sollte jedem klar sein! Denn viele Leute kommen allein schon wegen der tollen Stimmung in die Derbies.
    Irgendeine Lösung muss es doch geben, dass zumindest die Fans wieder zamhalten!

    So wies momentan is, is es einfach nur schade.

    Oh EVL, SO WUNDERSCHÖN!!!

  • Sollte man nicht gemeinsam für den EVL da sein?

    Das ist der einzig richtige Ansatz.


    Ich fürchte nur dass sich die Jungs da in eine Lage reinmanövriert haben aus der sie nicht so leicht rausfinden werden ohne vermeintlich das Gesicht zu verlieren. Gerade jetzt, wo sie auch innerhalb der EVL-Community angefeindet werden. Druck erzeugt in aller Regel Gegendruck. Das zeigt sich aktuell geradezu exemplarisch. Leider.

    Höchste Zeit dass sich ALLE wieder etwas beruhigen und wieder mehr Gelassenheit und vor allem Toleranz Einzug hält am Gutenbergweg 32.


    Dass den Jungs der Sport an sich gefällt glaube ich nämlich schon. Warum wären sie sonst im Stadion und waren anscheinend sogar in Sonthofen dabei. Das bedeutet aber nicht zwangsweise, dass sie sich während der Spiele nicht genauso verhalten dürfen wie mind. 50 % der Zuschauer, die den Mund nur aufbekommen um sich Nahrung einzuverleiben. Verabschiedet Euch doch alle Mal von dem Gedanken dass diese Leute hier zwangshaft unsere Animateure sind, nur weil sie das bis vor Kurzem noch mit Leidenschaft waren.

    Das scheint mir offensichtlich das Hauptproblem derjenigen zu sein sich über dieses "gegen alle Stadionverbote" nach Spielende echauffieren. Beispiel:

    Aber ist es nicht zum Fremdschämen,wenn man 60 Minuten nichts von sich gibt,aber dann das übliche dazu beiträgt,dass sich die Stimmung noch mehr gegen die Gruppe aufheizt?!

    Ja, genau. Die tun aktuell nicht das, was sie bisher getan haben (also Stimmung machen) und was wir wohl auch unausgesprochen von ihnen erwarten dürfen. Und dann kommen die auch noch immer mit ihrem Stadionverbotsschmarrn um die Ecke, wo doch jeder anständige Bürger weiß dass die Polizei immer Recht hat und dass auch aufgrund deren Ermittlungsergebnissen noch nie Jemand zu Unrecht von Gerichten (warum braucht man die und auch andere Rechtsorgane eigentlich wenn die Polizei Alles so toll weiß?) verurteilt wurde. Nebenbei erwähnt würde es ganz bestimmt auch hilfreich sein, wenn bezüglich den Deggendorf-Ermittlungen nach annähernd 9 Monaten (!!!) mal was Zählbares rauskommen würde. So oder so. Man verfolgt hier ja keinen internationalen Schwerverbrecherring der äußerst geschickt und vorsichtig permanent schwerste Straftaten verübt. Sowas kann Ermittlungsarbeit über Monate oder gar Jahre bedeuten aber kein Gekabbel auf einem Parkplatz.


    Hoffen wir das Beste für die nähere Zukunft. So wie es derzeit ist ist es nämlich ungut. Und das könnte, da stimme ich happy zu, sich zuschauertechnisch negativ auswirken.

  • Ich nehme zur Kenntnis: keine Stimmung, in Zukunft weniger Zuschauer.

    Und wie viele Zuschauer haben uns diverse unsägliche Aktionen bestimmter 'Fans" bereits in der Vergangenheit gekostet?

  • Ich denke, das Problem ist einfach, dass dem EVL im Moment etwas die Hände gebunden sind. Von offizieller Seite gibt es eben die Vorgabe: Bei laufendem Verfahren ist ein Stadionverbot zu verhängen. Dies wird aus allen Diskussionsfäden und Gesprächen mit den Offiziellen deutlich. Insofern trifft meiner Meinung nach auch der "Streik" mit dem Verein einen Unschuldigen. Hantschke hat da schlicht und ergreifend gegen Polizei, bzw Ordnungsamt keinen Handlungsspielraum.

    Die Frage ist nun ob diese beiden Verhandlungspartner mit sich reden lassen. Und hier kommt meiner Meinung nach das große Problem, dass viele der Stadionbesucher mit der Gruppierung aktuell haben. In Gesprächen mit Polizei und Ordnungamt wurden nie die Karten auf den Tisch gelegt. Oder glaubt wirklich irgendwer, dass die Geschichte in Deggendorf ausschließlich von DSC-Fans ausging? Ich will damit nicht unsere Jungs pauschal verurteilen. Es waren sicherlich einige Leute auf beiden Seiten beteiligt.

    Aus Sicht der Polizei würde nun eben Kooperation bedeuten, dass die Fans von CS klar auspacken und benennen, wer dabei war und was die jeweilige Person getan hat. Diese Forderung will die Gruppe aber nicht erfüllen. Dies ist bestimmt auch aufgrund der Gruppenstruktur so, die an einem solchen "Hinhängen" eigener Leute recht wahrscheinlich zerbrechen würde.

    Daher befüchte ich, dass aufgrund der Lage aller Beteiligten eine schnelle Klärung des Problems Stadionverbote nicht realistisch ist. Dafür sind beide Seiten zu sehr auf die Aufgabe der Standpunkte der Gegenseite angewiesen.


    Die Frage ist nun nur, was bedeutet dies für das Miteinander im Stadion?

    Dabei denke ich, dass der schweigende Protest für jeden in Ordnung ist. Damit haben im wesentlichen auch die Durchschnittsfans wenig Probleme. Es wird von jedem als unangenehm empfunden, allerdings akzeptiert. Anders sieht das ganze mit dem "Gegen alle Stadionverbote" nach dem Spiel aus. Dies wird eben von der Mehrheit nicht unterstützt, wie durch das deutliche Auspfeifen wohl mehr als klar wird. Ich denke dies liegt daran, dass man hier eine Art Geringschätzung der anderen Fans erkennen kann ("Wenn wir singen machen sie nicht mit, aber für egoistische, eigene Ziele gehts..."). Was heute noch dazu kam, war der Eindruck, man würde von Seiten CS mehr mit den Höchstädter Ultras als mit dem eigenen Verein sympathisieren. Insofern stellt diese Forderung nach dem Spiel für viele Fans ein echtes Problem dar.

    Meiner Meinung nach wäre es daher evtl sinnvoll, den schweigenden Protest während dem Spiel beizubehalten, aber das, von vielen als provozieren der eigenen Fans empfundene Singen nach dem Spiel einstellt. Auf jeden Fall aber erwarte ich auch eine interne Diskussion innerhalb des CS, wie man mit den anderen Fans umgehen will. Diese muss sicherlich nicht hier ausgetragen werden, aber eine Stellungnahme wenn man zu einem Ergebnis gelangt ist wäre wirklich für alle hilfreich.


    Am Schluss des ganzen geht allerdings auch der schweigende Protest aus meiner Sicht am wirklichen Problem vorbei, das besteht nämlich, wie erwähnt zwischen CS und Polizei/Ordnungsamt. Und dieses wird sich durch Verweigern des Supports ganz sicher nicht beheben lassen. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob sich diese Probleme überhaupt in den Griff bekommen lassen, zu viele Vorurteile gibt es auf beiden Seiten mittlerweile.

  • Ich nehme zur Kenntnis: keine Stimmung, in Zukunft weniger Zuschauer.

    Und wie viele Zuschauer haben uns diverse unsägliche Aktionen bestimmter 'Fans" bereits in der Vergangenheit gekostet?

    Hat es den BVB Zuschauer gekostet als vor einem Spiel gegen Leipzig in Dortmund die Gästefans auf dem Weg zu Stadion massiv angefeindet und mit Gegenständen beworfen wurden?

    Oder wird es Paris SG Zuschauer kosten weil heute nach dem CL-Spiel in Paris ein paar Hundert Belgrad-Fans randalierten? Oder kostet es Belgrad Zuschauer?

    Oder kostet es Hoffenheim Zuschauer weil deren Mäzen Hopp regelmäßig von Gästefans auf das Übelste beschimpft wird.


    Wenn es nach dem gehen würde müssten auch deutsche Fußballstadien viel leerer sein als sie es aktuell sind so oft wie da randaliert wird. In den neuen Bundesländern geht das ja runter bis in die Verbandsligen.


    Bei uns die Unlust auf einen Stadionbesuch mit der Angst vor Gewalt zu begründen ist schon etwas abenteuerlich. Aber einfach zu sagen "ich hab´keinen Bock hinzugehen" ist natürlich uncool. Mit vermeintlicher Kenntnis der Lage zu glänzen ("ist zu gefährlich", "spielen zu schlecht", "spielen nicht in der DEL", "sind eh bald wieder pleite") ist da doch ganz was Anderes.

  • Seh ich anders, man hört bei uns ganz oft, dass viele so gern ins Stadion gehen, nicht nur wegen der Mannschaft sondern wegen der geilen Stimmung, für die wir die letzten Jahre auch bekannt waren. Wenn die Stimmung wegfällt, kann ich mir durchaus vorstellen, daß manche den Weg nicht mehr ins Stadion finden, nicht aus Angst vor Gefahr oder dergleichen, sondern weil es ihnen dann einfach nicht mehr so viel Spaß macht. Ist zwar schade, aber denke, dass es da doch einige gibt, die genau so reagieren werden.

  • Also ich verstehe die ganze Diskussion hier einfach nicht, wenn die sogenannten "Fans" meinen, wie eine Gang einen Ehrenkodex zu haben und keine Schläger zur Rechenschaft ziehen zu müssen dann ist das ihr PROBLEM!!! Ich gehe jetzt 40 Jahre ins Eishockey und die Stimmung war in den Jahren immer wechselhaft, das pegelt sich ohne diese Möchtegernfans auch wieder ein. Wer meint den starken Mann spielen zu müssen und randaliert muss auch mit den Folgen leben. Das "Gegen alle Stadionverbote" kann ich nicht mehr hören.... oder will man Verhältnisse wie in Italien, wo sich Familien nicht mehr ins Stadion trauen, weil Hooligans ihr Unwesen treiben.... UND bloß weil beim Fußball das Gang und Gebe ist, muss man das im Eishockey nicht haben. Und das sind ja sicherlich alles Unschuldslämmer, bloß komisch das es immer von der gleichen Gruppe ausgeht und die böse Polizei immer unschuldige verfolgt... Lachhaft, würde ich sagen. Ich bin jedenfalls froh, dass solche Leute nicht mehr ins Stadion dürfen, sollen doch zum Schach gehen und ihre Aggressionen austoben....

  • Ich nehme zur Kenntnis: keine Stimmung, in Zukunft weniger Zuschauer.

    Und wie viele Zuschauer haben uns diverse unsägliche Aktionen bestimmter 'Fans" bereits in der Vergangenheit gekostet?

    Letzen Freitag in der Arbeit:


    Ich: "Hey Kollege, ich geh heut mit meinem Sohn ins Eishockey, kommst mit ?"

    Kollege: "Besser ned mit de Kinder, da geh ma lieber ins Speedway, da is ruhiger !"


    Ich kann mir beim besten Willen ned vorstellen, daß der Gelegenheitszuschauer wegen "keiner Stimmung" nicht mehr kommt !

  • Wenn die Leute dieser Gruppe auch nur einen funken Anstand besitzen, gabs Gestern das letzte mal so ein Theater nach Spielende. Ich denke die "Allgemeinheit" hat sich Gestern recht deutlich dazu geäußert...

  • Gestern dachte ich, dass dies mein letzter Beitrag wäre, aber nun frachte ich das Ganze mal hier rein.


    Mich nervt es heut auch noch und stehe zu dem oben Zitierten. Vor allem so ne Einstellung, wie oben vom Vorschreiber dargestellt. Ach da ist es ruhiger, geh ich lieber dort hin, schrammt völlig am Ziel und der Realität vorbei. Für was geh ich denn zum Eishockey? Gut, ich geh seit Jahrzehnten hin, selbst wenn der EVL grottig in der Bezirksliga spielen würde. Ich frage mich aber, auf welchem Planeten manche leben.


    Erstens ist es doch schönes, erfolgreiches Hockey, nennen wir es mal gut sportliches Entertainment, dazu gehört aber auch eine Stimmung und wie die so war, konnte die selbst viele Nicht-Fans bestaunend mitreißen, ja sogar Sympathien erzeugen oder Fans generieren.


    Bisher brachte ich noch immer Bekannte mit, weil die Nachfrage auch da war, selbst geschäftlich wollten viele zum den "positiv Verrückten, die in Liga 3 so eine Stimmung machen" und sie wollten allesamt freiwillig sogar in den "gefährlichen M-Block" und das sind Leute mit sehr anständigen Berufen, die aber differenzieren können. Die wollen gar keine Einladungen mehr von der Arbeit für Red Bull München oder sonstiges, weil in Landshut ne ganz andere Leidenschaft ist, die wirklich DEL-würdig wäre. Auch ausländische gäste waren stets begeistert und kannten das so nicht.


    Ortskundige, aber auch Externe, die da was in der Presse gelesen haben, das wäre das nächste Thema, stellten offen fest und wo ist es hier bitte so gefährlich? Darüber sollte man sich auch mal Gedanken machen, wie von außen Dinge hochgekocht werden. Im Fußball würde das Ganze in Deggendorf nicht gleich in der SZ im News-Feed stehen als überregionale Meldung, vom Polizeibericht abgetippt. Dass da alles nicht super gelaufen ist, keine Frage, aber mit etwas mehr Einblicke, kann man das allerdings nicht so einseitig abkanzeln. Wäre aber wohl zu kompliziert, dass man sich über das einfache Bild davon hinaus informiert. Man könnte ja auch mal selbst was organisieren in Sachen Stimmung oder nur mal mitsingen, wenn man eh von einem Boykott weiß, der über das CS hinausgeht, aber da belächelt/beobachtet man lieber das CS, statt auf das Eis zu schauen oder mitzusingen.


    Am gefährlichsten war es doch in Wahrheit, als der Böller eines Gästefans seitlich in die Stehtribüne geworfen werden sollte. Das hat nun gar nichts mit Eishockey/Stimmung oder dergleichen zu tun, so was ist nur bescheuert und gefährlich, wie Bolle, aber den "Unseren da unten" Interesse am Verein/Sport absprechen, ist völliger Blödsinn, wenn man nur mal Unabhängige kennen würde oder selbst ein paar Sätze damit reden würde.


    Als Animateure nahm man sie ja auch gerne mit, auch bei Choreos, das ist auch keine Selbstverständlichkeit und wegen dem "auf die Fresse" bei ner aktuellen Spielsituation sich so zu echauffieren, meine Herren, wann wart ihr denn zuletzt im Eishockey? Auch bei Provokationen während des Spiels braucht man nur mal links oder rechts vom M-Block schauen. Da sind alle gerne dabei, wenn nicht mal von unten angestimmt die Domspatzen, Rosenheimer oder Deggendorfer nicht gerade nett und laut betitelt wurden. Das beruht doch aber auf Gegenseitigkeit und nimmt keiner ernster, als es ist. Viele warteten gegen Rosenheim letztes Jahr förmlich drauf, wann denn endlich der berühmte Spruch gegen die SBR-Fans kommt und die "Ultras" sich so ruhig verhielten. Also tun wir mal nicht so, als wären wir beim Tennis oder Schach.


    Dass sich sich dies auf die Zahlen auswirkt, ist klar. Lass mal ein sportliches Tief kommen. Selbst der große FCB sieht nun seine "Stimmungsmacher" differenzierter im Laufe der Zeit, obwohl sie ihr Stadion wohl oft dreimal füllen könnten. Gleichwohl wir da aber mittlerweile in der Masse die klassischen Event-Fans haben, aber eben auch Event geboten ist, weiß man um die Wichtigkeit der Stimmung, selbst der Uli inzwischen sieht das sehr wohl, dass nicht nur Suiten nachhaltig Einnahmen die Zuschauer betreffend bringen und das Wichtigste vom Wichtigsten sind. Im Gegenteil, bei der Umgestaltung der Arena, ist man aus meiner Sicht recht weit auf die Wünsche der Hardcore-Fans des FCB eingegangen. Scheinbar haben wir es aber und Gewalt vertreibt Fans, also bei Bayern scheint es nicht so zu sein, wenn es bei nem Heimspiel mal richtig kracht (Nürnberg) oder auswärts auf Schalke, wo es in der Bild groß auf der Titelseite stand. Kenne auch sonst keinen Verein, wo jemand aus Angst nicht mehr ins Stadion gehen würde und wegen der Vorkommnisse in Deggendorf, auswärts sieht man eh oft die Gleichen, kenne ich davon abgesehen ebenso keinen, der deshalb fern bleibt.


    Jedenfalls finde ich es nun wirklich ein unwürdiges Kasperltheater, aber nicht nur von einer Seite. Dass Fans über Fans in Landshut sagen die brauchen/wollen wir nicht, habe ich noch nicht erlebt in Jahrzehnten, sondern ganz anders erlebt. Das treibt wiederum mich weg und meine Jahreskarte bzw. würde ich derzeit keine Besucher mitnehmen, aber nicht weil es so gefährlich ist. Den sportlichen Erfolg kann ich auch auf SpradeTV genießen, diese unbeschreibliche, nicht greifbare Stadionatmosphäre ist derzeit jedenfalls dahin und das liegt nicht einseitig am Boykott, da sollte sich jeder mal an der eigenen Nase fassen.

  • Langsam finde ich doch dass dieses Thema in eine völlig falsche Richtung geht...

    Ich selbst gehe seid 35 Jahren in Landshut ins Eisstadion und es gab in all den Jahren immer wieder Phasen bei denen sich die Fanszene und auch die Stimmung neu sortieren musste. Aber das war niemals das Ende der Welt. Es hat sich immer wieder neu sortiert und es haben sich neue Gruppen gefunden die sich um die Stimmung kümmern wollten. So wird es auch jetzt wieder sein, natürlich dauert das ein bisschen weil sich ja die letzten Jahre jeder in seine eigene Komfortzone zurückziehen konnte weil ja eine Gruppe da wa die Stimmung gemacht hat.

    Ich finde die Stimmung gestern war schon besser als am Freitag, das wird sich finden. Schön fand ich vorallem dass es endlich wieder richtige Schlachtrufe und tatsächliche Anfeuerung gab und nicht diese ständigen Fußballieder und das ständige sich selbst feiern.

    CS hat für sich entschieden keine Stimmung mehr zu machen das ist ihr gutes Recht, und das sollten wir akzeptieren. Vielleicht wäre ein runder Tisch tatsächlich gut allerdings nur mit den restlichen Fan-Gruppen um sich neu zu organisieren was die Stimmung angeht. Ich finde der EVL darf auf keinen Fall auf diese lächerlichen "Erspressungsversuch" nur wegen der Stimmung eingehen.

  • guten Morgen


    Leute, transportiert das Ganze jetzt mal wieder runter, wo es hingehört und geht Euch nicht gegenseitig an die Gurgel

    Um was gehts denn ... ? es geht nüchtern betrachtet um 7 (angeblich willkürlich) verhängte Stadionverbote .... !!!!! Und anscheinend um eine Aussage, man verhängt keine SV sofern keine ausreichende Begründung vorliegt und schon geht das Dilemma los


    es ist halt wie immer: Alle Beteiligten machen keine gute Figur


    Die CS, weil sie sich jetzt ungerecht behandelt fühlen und auf stur schalten, wohlwissend, dass mit de sieben SV schon in Ordnung ist, denn die rechtliche Grundlage ist durch die Eröffnung des EV einfach gegeben und dieses DEB"sollte" ist halt einfach ein muß, fertig


    Der EVL, weil man sich einfach an das Ding nicht rantraut, was ja nicht so ungewöhnlich ist, wenn ich diese PRoblematik zum Beispiel beim Fußball so ansehe. Warum ist man nicht hergegangen und hat einen News rausgebracht: Aufgrund der Vorkommnisse in DEG wurden 7 SV´s ausgesprochen in Absprache mit allen Beteiligten, das ganze umfeld wäre beruhigt gewesen und der Druck wäre vom Kessel weggewesen


    Die Obrigkeit, die versucht das Ganze einzufangen... nur mit Daumenscharauben anlegen wird das nicht gelingen, auf der anderen Seite was sollen sie machen ...???


    und das zum Schluß auch dieses Forum..... Auch hier sollten sich mal einige Leute hinterfragen, was sie da so zum Besten geben, wie zum Beispiel: Die brauchen wir nicht, die sollen hingehen, wo der Pfeffer wächst und da nehm ich mich nicht aus mit meiner flapsigen Aussage: die sollen zum DNL Spiel gehen .... für die ich mich ausdrücklich entschuldige ( Zainer ) , aber warum ..? Weil erst auf Nachfragen mir klar wurde, warum das Alles so in die falsche Richung lief, wobei ich da aber auch sagen muß, dass man sehr naiv und blauäugig ist, denn dem EVL sind auch teilweise die HÄnde gebunden..


    Schlußendlich sollten sich Alle schleunigst an einen Tisch setzen und das ganze Thema runterkochen, damit wir wieder die Stimmung haben, die uns Allen gefällt


    und da bin ich bei Stegie (kommt ja nicht so oft vor :)) und bei anderen alten Hasen: was aber ausdrücklich nicht heißt, dass sich Fans, egal aus welchem Lager, sich Alles erlauben können so auf die Art: Stimmung bekommt ihr, aber ich mach trotzdem mal Randale ........ "Erpressen" geht gar nicht, dann lieber so, auch wenn schwerfällt, müssen Andere halt ran


    gruß aus LA

  • Das ist die mit Abstand ausgewogenste Darstellung des Sachverhalts.

    Zusammensetzen, aussprechen und einen Neuanfang starten...dann würde es wieder in die richtige Richtung gehen. Diese ständigen Pauschalisierungen nerven wirklich und ein Eishockeystandort Landshut kann es sich nicht leisten auf eine Gruppe zu verzichten, die mit Herzblut bei der Sache ist, bei allen Auswärtsspielen dabei ist und dazu noch gute Stimmung macht.