Corona Virus und die Folgen für den Eishockeysport

  • Guten Tag


    Ah ist der kip jetzt in der Beweislage ... schön langsam wird anscheinend alles umgedreht

    So wars nicht gemeint. Aber man kann sich das so hindrehen.


    Die meisten reden hier immer von den Grippe ähnlichen Symptomen die dann auch zu den Tests führen. Aber viele sind Corona Positiv ohne Symptome aber man kann bis jetzt noch keinerlei Langzeitfolgen wissen. Und deswegen ist die Krankheit so gefährlich.

    Gesucht - Gefunden - Gescort - Gewonnen :thumbup:

  • So wars nicht gemeint. Aber man kann sich das so hindrehen.


    Die meisten reden hier immer von den Grippe ähnlichen Symptomen die dann auch zu den Tests führen. Aber viele sind Corona Positiv ohne Symptome aber man kann bis jetzt noch keinerlei Langzeitfolgen wissen. Und deswegen ist die Krankheit so gefährlich.

    Ohne Symptome ist man aber nicht erkrankt (sondern ggf. nur infiziert) und somit werden in einem solchen Fall auch keine C-Langzeitfolgen auftreten.

    Was meinst Du, wie viele Viren und Bakterien gerade im Moment bei Dir im Körper Party machen ? Und trotzdem bist Du (hoffentlich;)) nicht krank.

    An diesem Beispiel kann man schön sehen, welche Verwirrung mittlerweile herrscht.

    05.06.1965 - 05.07.2010
    R.I.P. Probie

  • Anscheinend plant unsere Regierung einen "Lockdown light". Heißt Schulen, Kitas und Geschäfte bleiben offen, ABER Restaurants und Bars müssten wieder dicht machen UND Veranstaltungen sollen abgesagt werden. Das wäre es dann mit einem Saisonstart am 6. November!

    Oder zählt der Sport da nicht dazu? Ich kenn mich nicht aus. Vielleicht ist ja jemand hier im Forum der dazu genaues sagen könnte.

  • Ja ohne Zuschauer ist klar. Ich meine ob die Veranstaltungen dann ganz abgesagt werden, oder eben nur ohne Zuschauer vor Ort stattfinden?


    Leute bucht über Sprade auch wenns 15 Euro kostet. So helf ma wenigstens den Vereinen ein bisschen :thumbup:

  • Ja ohne Zuschauer ist klar. Ich meine ob die Veranstaltungen dann ganz abgesagt werden, oder eben nur ohne Zuschauer vor Ort stattfinden?


    Leute bucht über Sprade auch wenns 15 Euro kostet. So helf ma wenigstens den Vereinen ein bisschen :thumbup:

    Da wird wieder jedes Bundesland ihr eigenes Süppchen kochen. Ausser morgen bei der MP Konferenz sind sich alle einig.

    Hab aber eben gehört das es in NRW schon erstmal nur eine Empfehlung geben soll Kontaktsportarten zu verbieten. Vorallem in geschlossenen Räumen und Hallen.

    Alles in allem wird der Saisonstart wohl eher in die Ferne rücken als näher kommen.

  • Anscheinend plant unsere Regierung einen "Lockdown light". Heißt Schulen, Kitas und Geschäfte bleiben offen, ABER Restaurants und Bars müssten wieder dicht machen UND Veranstaltungen sollen abgesagt werden. Das wäre es dann mit einem Saisonstart am 6. November!

    Oder zählt der Sport da nicht dazu? Ich kenn mich nicht aus. Vielleicht ist ja jemand hier im Forum der dazu genaues sagen könnte.

    Du musst zwischen Veranstaltungen und Sport (hier insbesondere bundesweite Ligen) unterscheiden. Sport wird anders behandelt als eine "normale" Veranstaltung. Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann abhängig von der Zahl der Neuinfektionen anordnen, dass in den örtlichen Veranstaltungsstätten keine oder eine reduzierte Zahl an Zuschauern zugelassen sind.


    Die Sinnhaftigkeit einer Schließung von Restaurants erschließt sich mir nicht so ganz, damit verlagert man wieder in den privaten Bereich, der eh schon die Hauptinfektionsquelle ist.

  • Machen wir uns nichts vor, es wird keine Saison 20/21 geben. In Dingolfing ist das Eisstadion, aufgrund der aktuellen Zahlen im Landkreis, seit Heute wieder komplett gesperrt...

  • Die Sinnhaftigkeit einer Schließung von Restaurants erschließt sich mir nicht so ganz, damit verlagert man wieder in den privaten Bereich, der eh schon die Hauptinfektionsquelle ist.

    Eine Schließung würde ich auch nicht verstehen, im äußersten Fall aber eine Reduzierung auf 1 Haushalt.


    Eine Reduzierung der Fallzahlen geht neben Einhaltung der Regeln nur über Reduzierung der Kontakte und 8 Personen aus 2 Haushalten wären da schon wieder Möglichkeiten der Verbreitung, da Überspringen von Haushalt zu Haushalt durch längeres enges Zusammensitzen ohne Maske.


    Es wird heftig ... so oder so

  • Du musst zwischen Veranstaltungen und Sport (hier insbesondere bundesweite Ligen) unterscheiden. Sport wird anders behandelt als eine "normale" Veranstaltung. Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann abhängig von der Zahl der Neuinfektionen anordnen, dass in den örtlichen Veranstaltungsstätten keine oder eine reduzierte Zahl an Zuschauern zugelassen sind.


    Die Sinnhaftigkeit einer Schließung von Restaurants erschließt sich mir nicht so ganz, damit verlagert man wieder in den privaten Bereich, der eh schon die Hauptinfektionsquelle ist.

    Okay danke für die Info Helmut :thumbup:


    Das mit Restaurants verstehe ich genau aus dem selben Grund wie du auch nicht. Vor allem da ich bisher nichts mitbekommen habe das sich in einem Restaurant auch nur eine Person angesteckt hat. So oder so sind die Gaststätten wieder die Dummen die es voll ausbaden müssen. Ich hoffe das man hier von Seiten der Politik Vernunft walten lässt und die Restaurants offen lässt. Allein der Glaube fehlt mir daran.

  • In Restaurants gibt es wenigstens Hygienekonzepte, was man vom privaten Bereich wohl eher nicht behaupten kann.

    Natürlich - und nur durch drastische Kontaktreduzierung wird es leider gehen und da wäre diese Reduzierung m.E. zielführender bzw. besser als komplette Schließung oder Ausgangssperre.

  • Noch als Ergänzung zu meinem Post bzgl. Sportveranstaltungen weiter oben:
    Das Volleyball-Derby der Roten Raben Vilsbiburg gegen NawaRo Straubing muss am kommenden Donnerstag ohne Fans ausgetragen werden.

  • Noch als Ergänzung zu meinem Post bzgl. Sportveranstaltungen weiter oben:
    Das Volleyball-Derby der Roten Raben Vilsbiburg gegen NawaRo Straubing muss am kommenden Donnerstag ohne Fans ausgetragen werden.

    Die Frage ist halt wie lange kann ein Verein überleben zu spielen ohne Zuschauer zuzulassen? Eine ganze Saison ist das nur schwer vorstellbar. Und wenn man sich die aktuelle Lage anschaut werden wir die hohen Zahlen noch eine ganze weile haben. Es geht jetzt nur darum die Steigung zu verlangsamen. Aber das wird seine Zeit dauern.

  • Die Sinnhaftigkeit einer Schließung von Restaurants erschließt sich mir nicht so ganz, damit verlagert man wieder in den privaten Bereich, der eh schon die Hauptinfektionsquelle ist.

    Zitat von Funke Mediengruppe

    12.05 Uhr: RKI - Restaurants keine Treiber der Corona-Pandemie

    Angela Merkel will Restaurants und Kneipen wohl schließen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Doch wie die „Bild“ erfahren haben will, soll das RKI in einer geheimen Schalte mit der Regierung die Einschätzung gegeben haben, dass Gaststätten keine Treiber der Pandemie seien. Die Einhaltung der Regeln würde in den meisten Fällen funktionieren.

    Meine Rede...

  • Hier werden so viele Dinge miteinander vermischt, weshalb es wichtig ist, dass wir uns alle wieder auf die wesentliche Aspekte konzentrieren. Hier ist eine der wichtigsten Aussagen –welche nicht nur bei Corona gilt- „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo sie andere gefährdet“.


    Auch haben wir alle festgestellt, dass sich das Virus von unseren Kontakten „ernährt“. Wie meine ich das? Befinde ich mich als infizierte Person in einer Gruppe von 10 Leuten, kann ich diese theoretisch alle selbst anstecken, bzw. das Virus springt auf eine anderen Anwesenden, der es an einen weiteren Gruppenzugehörigen weiterträgt usw. Je größer diese Zahl ist umso gefährlicher wird es. Kleinere Gruppen sorgen somit für eine geringere Verbreitung. Super ist hier das Beispiel von Physiker Prof. Dirk Brockmann, welches er auch bei Markus Lanz vortrug (ab Min. 34). Bei einer Gruppe von 24 Leuten gibt es 552 Transmissionsmöglichkeiten, spaltet man diese Gruppe auf 2 x 12 auf, sind es nur noch 132. Interessant hierbei ist das Gedankenbeispiel von Richard David Precht. In dem er theoretisch darüber nachdenkt, dass eine komplette Isolation der Weltbevölkerung für einen bestimmten Zeitraum dazu führt, dass Corona keine Nahrungsgrundlage hat. Dies geht selbstverständlich nicht in einer Gesellschaft, doch zeigt, wo derzeit der Hebel anzusetzen ist.


    Zum Thema Einschränkungen: Ja, es stimmt, dass diese vorhanden sind, doch sollte man hier einen genaueren Blick darauf werden, bzw. in die Vergangenheit schauen und dort Beispiele finden, die damals angeführt wurden gegen Änderungen/Einschränkungen, die nun völlig normal sind. Die Einführung der Gurtpflicht war/ist bspw. eine solche, da jeder Fahrzeuginsasse sich an diese Regelung halten muss. Die Entscheidungsfreiheit ob ich mich anschnalle oder nicht ist damit beschnitten, doch es minimiert das das Todesrisiko bei Unfällen. In anderen Worten: die Überlebenschancen steigen. Die Helmpflicht bei Motorradfahrern lässt sich dafür ebenfalls heranziehen.

    Viele Gesetze und Regelungen bedeuten „einen Einschnitt in die eigene Freiheit“. Tempolimits lassen mich nicht frei entscheiden, wie schnell sich fahren möchte. Steuern „verknappen“ mein Einkommen, ohne Steuern wären Dinge günstiger, wenn keine Steuern drauf wären…. Doch sie sorgen für ein geregeltes Zusammenleben unserer Gesellschaft und durchliefen einen demokratischen Prozess. Die Judikative kontrolliert diese Vorgaben und kann den Gesetzgeber auffordern Änderungen vorzunehmen. Auch im Fall der Corona-Beschränkungen gab es schon Urteile, die auf Mängel aufmerksam machten. Vorgaben und Vorhaben mussten aufgrund von Richtersprüchen wieder aufgehoben werden, da die Begründungen für einzelne Maßnahmen nicht sichthaltig genug waren oder komplett fehlten (siehe „Beherbergungsverbot“). Wer also denkt, dass die Maßnahmen nicht mehr auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit sich befinden, der hat Möglichkeiten seinen Unmut kundzutun und sich an Gerichte wenden. Die (Verschwörungs-)Theorie, dass die Richterinnen und Richter „Teil des Systems“ seien, lässt sich nicht halten, wie ich oben schon angeführt habe.


    Was jedoch noch fehlt ist ein parlamentarisches Mitspracherecht. Aktuelle Stunden usw. sind gut, doch die Parlamente sind die Entscheidungsträger. Dass diese Prozesse zu langsam sind in einer solchen Lage ist klar, deshalb war das Vorgehen –aus meiner Sicht- richtig, doch nun müssen die Politiker und Landesväter Wege finden, wie die Abgeordneten zur Entscheidungsfindung beitragen können und in möglichst kurzer Zeit- Warum? Das Virus hält sich weder an Parlamentsdebatten, Uhrzeiten oder Grenzen.


    Ein weiter Unterschied ist der des „Kontakts“ und der „Mobilität“.


    Zum Lockdown: dieser ist kein Allheilmittel, sondern eine Notbremse. Denn nach diesem –und das haben wir gesehen- können die Zahlen wieder steigen. Die Faktoren dafür sind unterschiedlich. Wir erkaufen uns damit Zeit, da das Level der Erkrankten dramatisch sinkt.


    Klar ist: Kritisch bleiben und hinterfragen, doch wenn es genug Hinweise/Beweise für eine Sinnhaftigkeit gibt einer Maßnahme gibt, dann sollte man diese auch akzeptieren. (Ich frage mich bspw. warum die Touristen aus Berchtesgaden wegen des Lockdowns nach Hause geschickt wurden, ohne dass es davor einen Test gab, ob man infiziert ist. Da mglw. auf die Weise Infizierte durch das ganze Land gefahren sind. Ob es so war, können die Gesundheitsämter erst feststellen bei einem Positiv-Test und der Nachverfolgung der Infektionskette.)


    Für mich selbst habe ich beschlossen, dass z.B. das Tragen einer Maske keine Einschränkung ist, sondern ein Geschenk an meine Mitmenschen und Gefährdete. Ich selbst habe meine Kontakte schon eigenständig beschränkt, da mehrere Personen aus einer (Hoch-)Risiko-Gruppe sich in meinem direkten Umfeld befinden. Das mache ich für diese Leute, nicht für mich.