Beiträge von DirtyCrow

    Kronthaler bringt es auf den Punkt, die Pause kommt zum rechten Zeitpunkt und hoffentlich kann sich die Mannschaft wieder fangen. Dass sie es im Grundsatz können, weiß jeder.


    Pelletier ohne weitere Kosten abzugeben könnte durchaus machbar sein, ggf. auch zurück nach Essen. Ohne Slanina und mit Lennartsson auf unbestimmter Zeit im Krankenstand könnte man dort interessiert an einer bekannten Personalie sein.

    Ich habe mich lange mit Kritik am jungen Kanadier zurück gehalten weil er sichtlich arbeitet und ob seines Alters eine gewisse Eingewöhnungszeit zugestanden bekommt.

    Nach 14 Spielen ist ein einziges Tor, auch wenn es schön war, aber einfach zu wenig und ich sehe keine große Entwicklung oder Adaption bei ihm.

    Ein Ausländer sollte in der ersten Reihe spielen und immer auffällig sein, wie es geht, zeigt Horava.


    Vom Herrn Wrigley hört man lange nichts, ist der immer noch krank geschrieben oder bezieht der sein volles Gehalt bei Abwesenheit?

    Es wurde eigentlich schon was klar kommuniziert, zwar nicht vom Trainer, aber die Herren Eller und Imhoff haben bei dem ausfürhlichen Interview bei Isar TV klar den Abbau der verbleibenden Restschulden und wirtschaftliches Handeln in den Fokus gestellt.

    Dass unser Kader nicht auf forcierten Aufstieg getrimmt ist, sieht denke ich jeder und Erwartungen dahingehend stammen nur aus der Fangemeinde.

    Also Horava, Bosas UND einen AL C?

    Falls nicht einer von beiden kürzlich irgendwie an einen deutschen Pass gekommen ist, geht das nicht auf.

    Plus: Auch wenn man Pelletier evtl. sogar wirklich nach Essen zurück vermitteln könnte, dürfte der gute Bosas ein klein wenig teurer sein.

    Wir haben aber keine Starspieler, ausser vielleicht Horava und den will sicher keiner vom Hof jagen.


    Einer Tainerentlassung sehe ich nach wie vor nicht als der Weisheit letzten Schluss an. Wir haben ja die Spielanteile, den Aufbau und in fast jedem Spiel mehr Torschüsse.

    Auch die Chancen sind sehr gut und da sind sehr viele dabei, die eigentlich jeder, der sich Eishockeyspieler nennt, machen müsste.

    Sie gehen aber nicht rein und das ist meiner Ansicht nach nicht Trainersache, gezieltes Schießen sollte man nicht erst im Seniorenbereich lernen müssen und das können die Leute ja erwiesenermaßen auch.

    Die Frage für mich ist, warum wird seit ein paar Wochen so unglaublich viel daneben geschossen und gleichzeitig die Anzahl der genommenen Strafen deutlich erhöht?

    Was sich da abspielt, ist nichts als eine bodenlose Blamage. Drei Niederlagen in Folge und allesamt so unnötig wie ein Kropf.

    Die Pause kommt gerade recht, hoffentlich kann die Mannschaft mit neuem Mindset und ein paar neuen taktischen Spielereien zurück kommen, ansonsten seh ich finsterschwarz.

    Nun, ich denke mal so wie Lindau gegen uns einen sehr guten Tag hatte, hatte Regensburg halt nicht den allerbesten, hat halt trotzdem gereicht.

    Was die vergebenen Chancen angeht habe ich auf Gästeseite zwei gesehen, die drin hätten sein sollen, beim EVL 10+ und zusätzlich die höheren Spielanteile.

    Falls mal jemand ein neues Lehrbuchkapitel schreiben will, mit dem Titel "Verlieren, trotz deutlicher Überlegenheit" kann er das Spielvideo einfach so wie es ist nehmen.

    1001 Großchance und das einzige Tor bleibt Kronthalers Ding aus der ersten Minute, geht auch nur einer von den Pfostenschüssen rein und man gewinnt 2:1wars nicht schön, aber Aufgabe erfüllt. So ist es eine weitere Enttäuschung nach dem desolaten Lindau-Spiel, wenn auch auf eine andere Weise.

    Auch wenn Shoot-Outs in Landshut traditionell verloren werden, die Entscheidung für Ostwald hätt ich gern mal begründet.

    Man muss um jeden Preis verhinden, wie bisher in fast jedem Spiel, frühe Gegentore zu fressen, das impliziert auch die Verringerung der in den letzten Spielen häufig gewordenen Strafzeiten.

    In Lindau war es nach dem Rückstand ein einziges Gehudel, in dem einer defensiven Mannschaft Chancen hingelegt wurden, die von denen wohl keiner zu haben erwartet hatte. Gegen die viel offensiveren Regensburger würde sowas noch etwas böser ausgehen fürchte ich.


    Wer auch immer im Tor stehen wird, wird einen Sahnetag brauchen und Unkonzentriertheiten in der Defensive sind strengstens verboten, dann kann es ein enges Spiel werden.

    Ansonsten gibts ne Klatsche.

    Nunja, alles schief gegangen ist nun doch etwas übertrieben.

    Die Ergebnisse hängen den Erwartungen hinterher, das ist fraglos, aber da haben wir, auch in jüngerer Vergangenheit, schon schlimmeres gesehen. Ich erinnere an die unsägliche Niederlagenserie vor zwei Jahren.


    Es ist wahnsinnig schwierig solche Leistungsschwankungen klar zu definieren und abzustellen, das ist auch nicht nur Aufgabe des Trainers, sondern eine mentale Sache jedes einzelnen Spielers.

    Man sollte aber schon jetzt im Hinterkopf haben, dass auch Steer kein Bill Belichick des Eishockeys ist.

    Ein guter Trainer, keine Frage, er ist mit Rosenheim aufgestiegen, aber halt auch wieder abgestiegen und er hat Dresden nicht verlassen, weil er mit dem dortigen Dialekt nicht klar kam.

    Was man ihm auf jeden Fall bescheinigen kann, ist seine Fähigkeit, relativ unbekannte Ausländer in Szene zu setzen und er liebt und lebt Eishockey 24/7.


    Ich hätte nichts gegen einen Franz Steer an der Landshuter Bande in der kommenden Spielzeit, aber für den Moment bleib ich dabei, ein Wechsel in der laufenden Saison ist weder zielführend, noch finanziell sinnvoll.

    Ich gebe den Kritikpunkten von Bajuware vollumfänglich recht und finde, die Trainerdiskussion ist langsam angebracht, aber ich sehe keinen akuten Handlungsbedarf. Kammerer hat nunmal einen Vertrag und es ist noch nicht so schlimm, dass man um den Abstieg fürchten müsste, was in meinen Augen der einzig vertretbare Grund wäre, die knappe Kasse mit einem zweiten hauptamtlichen Coach zu belasten.

    Davon abgesehen denke ich nicht, dass es ausschließlich eine Trainerfrage ist. Der Kader ist, bei aller Anerkennung für unsere Nachwuchsspieler, kein Top-Kader der Oberliga.

    Auch wenn es gerne als Ausrede gesehen wird, die Ausfälle tun sehr weh. Es handelt sich nunmal um wichtige Säulen des Angriffs und geballte Erfahrung was da derzeit im Lazarett liegt.

    600km für dieses Spiel, da fängt man an, am Auswärtsfahren zu zweifeln.

    Ich versuche mal, das gestern gesehene irgendwie zusammen zu fassen. Geht leider nicht 100%, da man im Lindauer Stadion auf Eis-Niveau steht (4 oder 5 Stufen), nur die Sitzplätze sind erhöht. Die meisten Gegentore konnte man nur ansatzweise sehen.


    Es fing gut an, Landshut begann druckvoll, spielte die Hausherren in deren Drittel fest und Schinko netzte nach nur einer guten Minute nach Rebound zum 0:1 ein. Der Gegentreffer erfolgte genau eine Minute später, Entstehung und Schuldfrage kann ich nicht einschätzen.

    Nach etwa 10 Minuten konnte unser EVL erneut in Führung gehen, Ehl bekam die Scheibe zwischen den Bullykreisen serviert und schlenzte trocken zum 1:2, noch sah alles nach einem ungefährdeten Sieg aus.

    Doch nun begann eine Odyssee aus gefühlt endlosem Unterzahlspiel, in einem Fall konnte Lindau direkt bei Ablauf der Strafe wieder ausgleichen, einige, die näher dran standen, sagten der wär gut haltbar gewesen.


    Das zweite Drittel begann für die Hausherren. Landshut hatte noch die Reste einer Strafe abzusitzen und erneut fiel der Lindauer Treffer unmittelbar nach der Rückkehr des Sünders. Diesmal vor den grob 30 Landshuter Fans und ich befürchte, auch der ging auf Berger. Er sah es wohl selbst so, denn er verließ augenscheinlich freiwillig seinen Kasten und Englbrecht betrat das Eis.

    Der Motivationsschub, der manchmal auf einen Torhüterwechsel folgt, blieb aus. Lindau roch den möglichen Sieg und Landshut verfiel in den schon bekannten "Kacke, wir sind gegen einen Tabellenunteren hinten"-Modus.

    Das 4:2 fiel dann erneut unmittelbar im Anschluss an eine der 7 Landshuter Strafzeiten nach wildem Chaos in der Verteidigung der Gäste.


    In den ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts passierte nichts, was irgendwie erwähnenswert wäre, bis dann Landshut die Strafe zog, die keinem passieren darf, 6 Mann.

    Dies führte zum einzigen "echten" Powerplaytreffer der Lindauer und zu einer kleinen Vorentscheidung. Die Gastgeber, vorher schon sehr defensiv, spielten nun nur noch auf Sieg und taten was sie tun mussten.

    Landshut spielte wie immer, wenn sich jemand mit Mann und Maus hinten reinstellt.

    An die Blaue, zum anderen Verteidiger, schlenzen. Oder wahlweise Verteidiger, Verteidiger, links, schlenzen oder hinters Tor und von vorn.

    Eine Unkonzentriertheit in der Defensive konnte, laut DEB Bassler, (ich bin aber fast sicher, es war Pelletier) 5 Minuten vor Schluss nutzen und noch auf 5:3 verkürzen.

    Bei etwa einer Minute verließ Englbrecht seinen Kasten, in der Folge ging jede Scheibe irgendwie in Richtung Tor, meistens aber daneben, darüber oder mitten auf den Torwart und so traten die mitgereisten kurze Zeit später wahlweise kopfschüttelnd oder schimpfend die lange Heimreise an während die Lindauer feierten, als wären sie grad Meister geworden.


    Fazit:

    Verdienter Sieger Lindau, die sowohl defensiv, als auch strafentechnisch disziplinierter waren und ihre wenigen echten Chancen effizient verwerteten, die Schussstatistik auf der DEB-Seite stimmt keinesfalls, das letzte Drittel wurde da vermutlich vertauscht.

    Nicht zum ersten Mal fragte man sich als Landshuter, ob das wirklich die gleiche Mannschaft sei wie beim letzten Spiel.

    Viele technische Fehler, unsaubere Pässe und eine spürbare Unsicherheit, schon wieder bei einem vermeintlich schwächeren Gegner nicht gut auszusehen.

    Andererseits würde es mich nicht wundern, am Freitag dann wieder auf Augenhöhe mit Regensburg zu sein und ggf. sogar zu gewinnen. Alles ist möglich.